Rot und fruchtig
Jetzt hat sie endlich wieder Saison: die Erdbeere! Die kleine Frucht lockt nicht nur mit Farbe und Geschmack, sondern bietet auch eine Menge Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe bei nur etwa 35 kcal pro 100g.
Vor allem in den Sommermonaten Juni und Juli stammen die roten Früchte aus heimischem Bio-Anbau. In Großostheim, im äußersten Nordwesten Bayerns, bauen Dieter und Hildegard Frohmader von der Biohöfe KG seit 1997 auf ca. 40 ha neben feinen Feldgemüsearten auch Erdbeeren nach Bioland-Richtlinien an. Die kleinen Früchte genießen die sonnigen Lagen des klimatisch begünstigten Untermaingebiets. Aber auch sie sind nicht vor Krankheiten oder Schädlingen gefeit. Während im konventionellen Anbau chemisch-synthetische Spritzmittel sowie mineralische Stickstoffdünger zum Einsatz kommen, sind diese im Bio-Anbau nach Bioland-Richtlinien verboten. Hier müssen vorbeugende Maßnahmen getroffen werden. Durch die sorgfältige Auswahl der Jungpflanzen und eines geeigneten Standortes wird eine stabile Grundlage für die Gesundheit der Erdbeeren geschaffen. Eine angepasste Fruchtfolge sowie konsequent
durchgeführte Hygienemaßnahmen unterstützen ein gesundes Gedeihen der roten Früchte. So kontrolliert der Bio-Bauer das Wachstum der Beikräuter auf mechanischem Wege. Mit Hilfe eines Hackstriegels hinter einem Schlepper befreit er die Flächen zwischen den Erdbeerreihen von allen ungewünschten Kräutern. Die Feinarbeit verrichtet er anschließend mit der Handhacke mehrmals im Jahr.
Als Dünger wird im Bio-Anbau meist Mist verwendet. Aber auch Leguminosen wie Klee werden vor dem Anbau der Erdbeeren angepflanzt. Diese binden den Luftstickstoff und geben ihn als Dünger an die Pflanzen ab. Während des Wachstums, der Reifezeit und der Wintermonate wird größtenteils Bio-Stroh unter die Erdbeerpflanze gelegt, um die Früchte vor Feuchtigkeit zu bewahren. Diese Maßnahme dient aber auch als Schutz vor Schimmel oder Hitzeschäden und verhindert darüber hinaus, dass die Beeren bei Regen mit Erde bespritzt werden. Dieses Bündel an Maßnahmen bewirkt zusammen mit ausreichend Sonnenschein, dass die Früchte der Erdbeerpflanze klein und fest ausfallen, was sich vorzüglich auf ihr Aroma und ihre Inhaltsstoffe auswirkt.
Bio-Erdbeeren enthalten wertvolle Inhaltsstoffe
Vitamin C wird oft mit Zitrusfrüchten in Verbindung gebracht, doch die vollreifen Erdbeeren enthalten mehr davon als Zitronen oder Orangen. Mit 150 bis 200 Gramm der roten Früchte ist laut Gesellschaft für Ernährung der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C gedeckt. Die kleinen gelben Samen der Erdbeeren enthalten außerdem jede Menge an Mineralstoffen wie Calcium, Kalium und Phosphor. Außerdem haben Wissenschaftler in Kalifornien festgestellt, dass Erdbeeren aus ökologischem Anbau im Gegensatz zu denen aus konventionellem Anbau rund 20% mehr antioxidativ wirksame Phenole enthalten. Sie erklären dies damit, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln den Aufbau pflanzeneigener Schutzstoffe behindere.
Vor allem in den Sommermonaten Juni und Juli stammen die roten Früchte aus heimischem Bio-Anbau. In Großostheim, im äußersten Nordwesten Bayerns, bauen Dieter und Hildegard Frohmader von der Biohöfe KG seit 1997 auf ca. 40 ha neben feinen Feldgemüsearten auch Erdbeeren nach Bioland-Richtlinien an. Die kleinen Früchte genießen die sonnigen Lagen des klimatisch begünstigten Untermaingebiets. Aber auch sie sind nicht vor Krankheiten oder Schädlingen gefeit. Während im konventionellen Anbau chemisch-synthetische Spritzmittel sowie mineralische Stickstoffdünger zum Einsatz kommen, sind diese im Bio-Anbau nach Bioland-Richtlinien verboten. Hier müssen vorbeugende Maßnahmen getroffen werden. Durch die sorgfältige Auswahl der Jungpflanzen und eines geeigneten Standortes wird eine stabile Grundlage für die Gesundheit der Erdbeeren geschaffen. Eine angepasste Fruchtfolge sowie konsequent
durchgeführte Hygienemaßnahmen unterstützen ein gesundes Gedeihen der roten Früchte. So kontrolliert der Bio-Bauer das Wachstum der Beikräuter auf mechanischem Wege. Mit Hilfe eines Hackstriegels hinter einem Schlepper befreit er die Flächen zwischen den Erdbeerreihen von allen ungewünschten Kräutern. Die Feinarbeit verrichtet er anschließend mit der Handhacke mehrmals im Jahr. Als Dünger wird im Bio-Anbau meist Mist verwendet. Aber auch Leguminosen wie Klee werden vor dem Anbau der Erdbeeren angepflanzt. Diese binden den Luftstickstoff und geben ihn als Dünger an die Pflanzen ab. Während des Wachstums, der Reifezeit und der Wintermonate wird größtenteils Bio-Stroh unter die Erdbeerpflanze gelegt, um die Früchte vor Feuchtigkeit zu bewahren. Diese Maßnahme dient aber auch als Schutz vor Schimmel oder Hitzeschäden und verhindert darüber hinaus, dass die Beeren bei Regen mit Erde bespritzt werden. Dieses Bündel an Maßnahmen bewirkt zusammen mit ausreichend Sonnenschein, dass die Früchte der Erdbeerpflanze klein und fest ausfallen, was sich vorzüglich auf ihr Aroma und ihre Inhaltsstoffe auswirkt.
Bio-Erdbeeren enthalten wertvolle Inhaltsstoffe
Vitamin C wird oft mit Zitrusfrüchten in Verbindung gebracht, doch die vollreifen Erdbeeren enthalten mehr davon als Zitronen oder Orangen. Mit 150 bis 200 Gramm der roten Früchte ist laut Gesellschaft für Ernährung der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C gedeckt. Die kleinen gelben Samen der Erdbeeren enthalten außerdem jede Menge an Mineralstoffen wie Calcium, Kalium und Phosphor. Außerdem haben Wissenschaftler in Kalifornien festgestellt, dass Erdbeeren aus ökologischem Anbau im Gegensatz zu denen aus konventionellem Anbau rund 20% mehr antioxidativ wirksame Phenole enthalten. Sie erklären dies damit, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln den Aufbau pflanzeneigener Schutzstoffe behindere.
Empfindliches Früchtchen
Erdbeeren sind sehr empfindlich, daher sollten sie am besten frisch verzehrt oder verarbeitet werden. Reife Früchte erkennt man am intensiven Geruch und dem typischen Erdbeeraroma. Sie sind weich, sehr saftig und der Stiel lässt sich leicht entfernen. Bis zu zwei Tagen können die Früchte in einer flachen Schale, ungewaschen und abgedeckt an einem kühlen Ort oder im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahrt werden. Entsorgen Sie Erdbeeren, die Schimmel angesetzt haben, sofort. Durch den hohen Wassergehalt können sich Schimmelsporen leicht in der gesamten Beere verteilen.
Ob pur, mit einem Sahnehäubchen, mit Joghurt oder Quark, als Torte oder Konfitüre, die Erdbeere ist in jeder Variation ein fruchtig aromatischer Hochgenuss!