Spielberger Mühle

Ein Gespräch mit Volkmar Spielberger, dem Geschäftsführer der Spielberger Mühle

Geschäftsführer Spielberger Mühle

Von seinem Wohnhaus direkt neben der Mühle kommt Volkmar Spielberger mit seinem Hund Billy auf uns zu geschlendert. Der Müllermeister führt in dritter Generation das Familienunternehmen Spielberger Mühle im schwäbischen Brackenheim. Ein herzliches Lächeln umspielt seine Lippen und verrät: Der Mann lässt sich so leicht nicht aus der Ruhe bringen. Seine positive Lebenseinstellung macht Herrn Spielberger sofort sympathisch, genau wie Hündchen Billy. Wir wollen ein Gespräch über Getreide führen, über die Welt der Spielberger Mühle.


Ihre Arbeit und Ihr Privatleben sind unmittelbar miteinander verknüpft, das sieht man allein an Ihrem Wohnort, direkt auf dem Produktionsgelände. Wie sieht das in der Praxis aus?
Das Leben als Handwerksmüller ist für mich ein Zusammenspiel aus Arbeit in der Mühle sowie Erholung und Entspannung mit der Familie im wunderschönen Naturschutzgebiet der Zaberauen, in dem unsere Mühle und auch unser Wohnhaus stehen. Da die Mühle wie schon in alten Volksliedern bei Tag und bei Nacht am rauschenden Bach klappert, ist mein Leben von früher Kindheit an eng mit dem Müllerhandwerk verbunden.

Weshalb setzen Sie auf Demeter-Produkte? Was gab den Ausschlag dafür?
Schon meine Großeltern haben in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts die eigene Landwirtschaft, die damals zu unserer Mühle gehörte, auf Demeter umgestellt, da sie die dynamische Wirkung der Pflanzenpräparate überzeugte. Der ganzheitliche Ansatz im Umgang mit dem Boden, den Pflanzen und den Tieren ist bis heute für mich das Ideal einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Erde zur Gesunderhaltung und Vitalisierung der Lebenskräfte und das kann nur Demeter.

In welcher Form setzen Sie sich für Nachhaltigkeit ein? Was bedeutet für Sie nachhaltiges Handeln?
Es ist heute wohl jedem klar, dass alle Ressourcen unserer Erde begrenzt und damit endlich sind. Es ist deshalb als überzeugte Öko-Unternehmer unsere oberste Pflicht, dass wir all unser Tun auch daran messen, wie viele dieser endlichen Ressourcen wir für die Herstellung unserer Produkte wie verbrauchen. Wir haben deshalb z.B. alle unsere Produktverpackungen soweit wie möglich auf 100 Prozent Papier umgestellt und damit eine Verpackung entwickelt, die aus nachwachsendem Naturmaterial besteht. Dieses kann wieder zu 100 Prozent recycelt werden und hinterlässt am Ende auch keinen Müll. Wir setzen z.B. die modernste Technik in unserem Bürohaus ein, um alleine durch die Abwärme der betrieblich genutzten Server das gesamte Bürohaus zu heizen. Für uns sind nachhaltiges Handeln und Leben Grundlage unseres täglichen Tuns.

Was verbindet dennree und Spielberger? Was zeichnet die Partnerschaft aus?
Uns verbindet eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit unserem Großhändler dennree. Als Thomas Greim in den siebziger Jahren mit dem Handeln von Demeter-Produkten begann, waren z.B. unsere Haferflocken in der blauen Papiertüte eines der ersten Trockenprodukte die dennree gehandelt hat. Was die Partnerschaft mit dem Hause dennree auszeichnet, ist die Tatsache, dass beides unternehmergeführte Betriebe sind und wir deshalb immer auf direkten Zusammenarbeitsebenen mit verantwortlichen Menschen verhandeln.