Demeter steht seit 1928 für biologisch-dynamischen Landbau nach den anthroposophischen Grundsätzen von Rudolf Steiner. Dabei kommen zum Beispiel selbst hergestellte, feinstofflich wirkende Präparate aus Mist, Heilpflanzen und Mineralien zum Einsatz. Damit soll die Fruchtbarkeit des Bodens gefördert und das charakteristische Aroma der Lebensmittel voll entwickelt werden. Als einziger Anbauverband schreibt Demeter für seine Betriebe die Tierhaltung obligatorisch vor. So wird genau die Menge an Dünger in Form von Mist erzeugt, die für die Größe des Hofes notwendig ist. In der Weiterverarbeitung von Lebensmitteln erlauben die Demeter-Richtlinien nur einige wenige Zusatzstoffe; Nitritpökelsalz und sogenannte natürliche Aromen sind vollständig verboten. In Deutschland wirtschaften über 1.400 Landwirte auf 68.000 Hektar Fläche nach Demeter-Richtlinien. International ist die Bio-Marke in 50 Ländern mit über 8.000 Bauern auf ca. 160.000 Hektar Fläche aktiv.

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5 gute Gründe für Demeter

  1. Ein vielseitiger Hof-Organismus
    Die biodynamische Wirtschaftsweise umfasst immer den gesamten Betrieb. Damit ein Organ des Hofes das andere unterstützt, halten Demeter-Bauern genau so viele Tiere, wie es zu ihren Weide- und Ackerflächen passt. Dadurch bekommen sie exakt die passende Menge Mist, die sie biodynamisch in wertvollen Dünger verwandeln, der das Land fruchtbar macht.

  2. Kühe haben Hörner
    Der Tierschutz zeigt sich auf Demeter-Höfen in wesensgemäßer Tierhaltung. Die Rinder tragen hier ihre Hörner mit Stolz. Das schmerzhafte Enthornen wird aus Respekt vor der Integrität des Tieres nicht praktiziert.

  3. 100% Bio-Futter
    Demeter-Tiere bekommen: kräuterreiches Grünfutter, duftendes Heu, frisch geschrotetes Getreide oder Hülsenfrüchte – natürlich 100% Bio. Mindestens 80% davon muss zertifiziertes Demeter-Futter sein, mindestens die Hälfte stammt garantiert vom eigenen Hof.

  4. Nur 13 Zusatzstoffe erlaubt
    Unbedingt notwendig und absolut unbedenklich: Bei der Verarbeitung dürfen weder künstliche noch natürliche Aromen zum Einsatz kommen – ausschließlich Aromaextrakte aus der Frucht sind zulässig. Nitritpökelsalz ist nicht erlaubt und Jod darf ebenfalls nicht zugesetzt werden. Bei Ölmühlen ist der Einsatz chemischer Hilfsstoffe verboten.

  5. Biodynamische Präparate fördern Bodenfruchtbarkeit
    Demeter-Agrarkultur schafft wissenschaftlich belegt die nachhaltig fruchtbarsten Böden und die größte Reifequalität der Pflanzen. Die dafür eingesetzten biodynamischen Präparate werden aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung auf den Höfen meist selbst hergestellt. In Wasser verrührt – dynamisiert – und fein dosiert eingesetzt, wirken sie vergleichbar mit homöopathischen Heilmitteln nicht durch die Menge, sondern die feinstoffliche Information.