Wie viele Erfolgsgeschichten beginnt auch die von Logona mit engagierten Menschen und ihrer Vision von einer besseren Welt. Inzwischen blickt die Naturkosmetik-Marke auf 40 Jahre Geschichte zurück. Mehr als die Hälfte dieser Zeit begleiten wir Logona bereits auf diesem Weg. Für uns Grund genug, unseren Partner auf der „Kräuterwiese“ in Salzhemmendorf zu besuchen und zusammen mit Vorstand Dirk Höfer auf die gemeinsamen Jahre und das Jubiläum anzustoßen.


Lassen Sie uns zunächst auf die Anfänge schauen. Wer steckt dahinter und wie hat alles begonnen?
Alles begann mit einer großen Portion Idealismus und dem Wunsch, die Welt ein bisschen besser zu machen. Der gelernte Heilpraktiker Hans Hansel wollte konsequent auf die Kraft der Natur setzen. 1975 gründete er deshalb in Hannover die ALRAUNE, einen der ersten Bioläden Deutschlands. Das Sortiment: Gewürze, Kräuter und importierte Naturkosmetik.

Die Naturkosmetik entsprach allerdings in keiner Weise den Vorstellungen von Hans Hansel. Kein Wunder, Zertifizierungen gab es zu dieser Zeit noch nicht. Um eine Kosmetik frei von umweltbelastender oder gar gefährlicher Chemie bieten zu können, gründete er im Jahre 1978 LORIEN GOODS Naturkosmetik, kurz LOGONA.

Wie ging es dann mit der Entwicklung eigener Naturkosmetik weiter?
Für seine selbst entwickelten Produkte baute Hans Hansel heimische Kräuter und Pflanzen wie Kamille und Ringelblume selber an. Und auf Reisen in Länder wie Sri Lanka, Indien und Frankreich suchte er nach neuen Rohstoffen, ätherischen Ölen und Bio-Extrakten. So fand er beispielsweise in Marseille Henna-Pulver für seine Pflanzen-Haarfarben.

Logona hat sich schließlich stark für die Entwicklung des BDIH-Standards und das Natrue-Siegel engagiert. Weshalb hielten Sie das für nötig und wie genau sah das Engagement aus?
Klare Richtlinien für Naturkosmetik schaffen mehr Transparenz für Kunden. 1996 übernahm der damalige Leiter unserer Forschung und Entwicklung den Vorsitz einer Arbeitsgruppe mehrerer Hersteller, um verpflichtende Kriterien für Naturkosmetik zu entwickeln. Daraus entstand 2001 der Standard „Kontrollierte Naturkosmetik BDIH“. 2008 kam das NATRUE-Siegel dazu, das Logona ebenfalls mit initiiert hat.

Alle Produkte von LOGONA und SANTE tragen zumindest eines dieser Label, die ein verantwortungsvolles und bewusstes Handeln im Sinne von Mensch, Tier und Natur sicherstellen und kennzeichnen.

Nach unserer Reise in die Vergangenheit - lassen Sie uns doch kurz noch einen Blick in die Zukunft werfen. Was sind Ihre persönlichen Zukunftsvisionen für das Unternehmen?
Eine wichtige Basis für unseren Erfolg sind unsere Mitarbeiter und unsere Handelspartner. Mit ihnen gemeinsam wollen wir unsere Erfolgsgeschichte fortschreiben. Doch ein „weiter wie bisher“ reicht an dieser Stelle nicht aus. Vieles hat sich in den vergangenen 40 Jahren auf der Welt geändert, das Klima hat sich leider nicht gebessert. Die Umwelt braucht heute mehr denn je Hilfe. Immerhin hat das Bewusstsein, dass etwas dafür getan werden muss, inzwischen die Mitte unserer Gesellschaft durchdrungen. Das haben wir der Unermüdlichkeit von Menschen wie Hans Hansel zu verdanken. Und wir – quasi als seine Erben – haben die Chance dafür zu sorgen, dass sein Mut und seine Entschlossenheit nachhaltig Wirkung zeigen. Daher starten wir in die nächsten 40 Jahre mit frischem Pioniergeist, den wir auf die Bedürfnisse unserer Handelspartner und Verbraucher ausrichten. Der eingeleitete Eigentümerwechsel wird dazu beitragen, dass wir die Herausforderungen des sich wandelnden Naturkosmetikmarktes meistern werden. Dabei haben wir das Wohl unserer Umwelt weiterhin fest im Blick.