Veganer „Vesttagsbraten“ von TOPAS/Wheaty

TOPAS im schwäbischen Mössingen stellt seit knapp 25 Jahren mit großem Erfolg hochwertige Bio-Fleischalternativen her. Ariane trifft hier Klaus Gaiser, Firmengründer und Geschäftsführer.

Der schwäbische Tüftler und Vegan-Experte ist eigentlich Sinologe, Japanologe und Kulturwissenschaftler. Er lernte die Seitan-Herstellung in den 70er Jahren bei Studienaufenthalten in Ostasien. Zurück in Deutschland, stellte er zunächst Tofu her und gründete 1993 die TOPAS GmbH.

„Für die heutige Produktion haben wir eine ehemalige Fleischfabrik komplett auf vegan umgestellt.“, erklärt Gaiser. Der Vegetarismus ist seit dem 6. Jahrhundert in den fernöstlichen Religionen verwurzelt. In den buddhistischen Klöstern entwickelte sich seither eine spezielle Küche, die sich mit dem Gebrauch von Weizeneiweiß auf die Imitation von Fleischgerichten spezialisiert hat, woraus später Seitan entstand. Das Wissen um diese Tradition verband Klaus Gaiser mit Innovation. Zusammen mit seiner finnischen Frau Sanni baute er einen Familienbetrieb auf, aus dem inzwischen ein europaweit agierendes Unternehmen geworden ist. Die Entwicklung der Produkte betreibt der Wheaty-Erfinder bis heute persönlich.

Wheaty ist vegan und biologisch und setzt damit auf Nachhaltigkeit. Produziert wird mit Öko-Strom und es wird grundsätzlich kein Palmöl verwendet. Der Hauptrohstoff, Bio-Weizeneiweiß, stammt ausschließlich aus Europa. Sämtliche Zutaten sind gentechnikfrei und werden durch regelmäßige Analysen kontrolliert. Das Wheaty-Sortiment umfasst mehr als 30 Produkte: Von Würsten, Schnitzeln und Aufschnitten bis hin zum veganen „Vesttagsbraten“, der mit seiner faserigen Struktur, leicht rötlichen Farbe, saftigem Biss und leckeren Rauchnote alle Erwartungen an ein besonders zartes Filetstück erfüllt. Eine echte Alternative, nicht nur für Vegetarier und Veganer!