Herkunft und Geschmack
Der Austernpilz, dessen Aussehen an Muscheln erinnert, stammt ursprünglich aus Südostasien. Dort wächst er in traubenförmigen Kolonien an Baumstämmen und morschem Holz. Die hierzulande erhältlichen Austernpilze stammen meist aus Deutschland, Frankreich und Italien, wo sie auf riesigen Strohballen kultiviert werden. Da ihre Konsistenz und ihr Geschmack an zartes Kalbfleisch erinnern, sind die Speisepilze auch unter der Bezeichnung Kalbfleischpilz geläufig.

Lagerungstipp
Da Austernpilze anfällig für Keime und Sporen sind und schnell an Geschmack einbüßen, sollten sie rasch verzehrt werden. In Küchenpapier eingewickelt, können sie im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu zwei Tage gelagert werden. Blanchiert lassen sich die Pilze problemlos bis zu einem halben Jahr einfrieren.

Schon gewusst?
Austernpilze sollen nicht gewaschen werden. Es genügt, sie mit einem Pinsel oder Küchentuch zu reinigen und die angetrockneten Stilenden zu entfernen. Übrigens handelt es sich bei dem weißen Belag auf Austernpilzen nicht um Schimmel, sondern um einen natürlichen Bestandteil der Pilze, der sorglos verzehrt werden kann.

Zubereitungstipp
Der Austernpilz gilt als äußerst vielseitig. Dank seines festen Fleisches kann man ihn braten, frittieren, gratinieren und schmoren. Auch roh im Salat schmeckt er gut. Er passt in asiatische Gerichte, aber auch in herzhafte Hausmannskost wie Geschnetzeltes. Paniert und gebraten, wird aus einem großen Pilz ein köstliches Austernpilz-Schnitzel.