Schon seit über 10.000 Jahren halten Menschen Rinder. Heute prägen Milchkühe auf der Weide das Bild der deutschen Kulturlandschaft von den Alpen bis an die Küste.

Wir schätzen den Calcium-Lieferant Milch für Aufbau von Knochen und Zähnen nicht nur im Kindesalter. Es gibt sie in unterschiedlichen Fettstufen unterschiedlich lang haltbar als Frisch-, ESL- und H-Milch.

Bio-Futter und Weidehaltung
In der Bio-Landwirtschaft setzen die Bauern auf Lebens- statt auf Höchstleistung. So gibt eine Bio-Kuh im Durchschnitt 15 bis 20 Prozent weniger Milch als eine konventionelle Milchkuh.

Für die Tiere ist gerade das Zusammenspiel von biologisch-organisch erzeugtem Futter und der Haltung auf der Weide entscheidend: Der Bio-Futteranbau schont das Leben auf dem Feld und im Boden vom Regenwurm bis zum Rebhuhn und legt mit dem Schutz des Grundwassers einen Grundstein für die gesunde Ernährung. Für die Bio-Kühe bedeutet viel Platz draußen auf der Weide oder im geräumigen Stall auf echtem Stroh ein starkes Immunsystem und die Möglichkeit ihr natürliches Sozialverhalten auszuleben.

Übrigens enthält die Milch von Tieren, die viel Bewegung haben und viel frisches Gras essen, besonders wertvolle Inhaltsstoffe wie die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.

Bioland Initiative „Eure Fragen. Unsere Antworten“
Bio-Milch steht für nachhaltiges Wirtschaften und bietet unseren deutschen Bauern auf diese Weise eine Perspektive für die Zukunft. Um den Kunden die Vorteile der Bio-Milch zu vermitteln hat Bioland gemeinsam mit seinen Molkereien die Initiative „Eure Fragen. Unsere Antworten.“ ins Leben gerufen.

Kurze Videos beantworten Fragen zu Ställen und Weiden, zu Zusammenhängen zwischen Bio-Futter und Naturschutz oder zur Artenvielfalt auf dem Feld und im Boden. Nicht zuletzt die Bilder der umhertollenden Kühe beim ersten Weidegang im Frühjahr sagen mehr als tausend Worte und lösen beim Betrachter selbst Freudensprünge aus.

Mehr Informationen unter: www.bioland.de/milch