Herkunft & Geschmack
Die Charentais-Melone ist eine Unterart der Cantaloupe-Melonen, aus der sie als Züchtung hervorging. Die Cantaloupe-Melone gehört zur tropischen und subtropischen Art der Zuckermelonen. Diese sind näher mit der Gurke als mit der Wassermelone verwandt. Zuckermelonen gelten als besonders süß, wobei die Charentais-Melone die feinste der Cantaloupe-Melonen ist. Sie zeichnen sich durch ihre geringe Größe und das orangefarbene Fruchtfleisch aus.

Lagerungstipp
Melonen sollten generell im Kühlschrank gelagert werden. Charentais-Melonen bleiben dort z.B. bis zu einer Woche frisch. Nach dem Aufschneiden empfiehlt es sich, die Stücke in einer Frischhaltebox vor dem Austrocknen zu schützen. Vorsicht: Stark riechenden Käse besser gut verpacken, da die Melone sonst dessen Aroma annehmen kann.

Schon gewusst?
An der grünlich glatten Schale der Frucht ist die Reife nur schwer abzulesen. Eine reife Charentais-Melone sollte auf Druck leicht nachgeben, einen süßen Geruch verströmen und am Stielansatz leichte Risse aufweisen. Im Gegensatz zu Wasser- reifen Charentais-Melonen auch nach dem Ernten noch nach. Allerdings ändert sich dabei nicht mehr der Geschmack, sondern nur noch die Konsistenz.

Zubereitungstipp
Wegen ihres süßen Geschmacks werden Charentais-Melonen am liebsten roh als Vorspeise oder Dessert verzehrt. Daneben bietet sich aber auch die Kombination mit hochwertigem Parmaschinken an. Mit einem Kugelausstecher zu kleinen Bällchen verarbeitet, lässt sich die Melone besonders dekorativ präsentieren. Eingefroren sind die Bällchen ein geschmackvoller Eiswürfel-Ersatz.