Speiserübchen standen bereits im Mittelalter auf dem Speiseplan. Als Mairübchen, Teltower Rübchen oder Navette de Teltow gelten sie im Märkischen wie in Frankreich als Delikatesse. Das Goldballrübchen zeichnet sich durch seine leuchtende Farbe aus und hat ein zartes, goldgelbes Fleisch, vergleichbar dem Kohlrabi. Es ist anspruchsvoll im Boden, verlangt viel Sorgsamkeit und gedeiht darum bevorzugt im ökologischen Landbau. Das Goldballrübchen hat ein sehr feines Aroma mit einem Hauch mildem Meerrettich.

Es ist reich an Mineralien, Vitaminen und Senföl, das für eine bakterienhemmende Wirkung bekannt ist: das ideale Wintergemüse! Verzehrempfehlung: Gedünstet wie Kohlrabi, im Eintopf wie Steckrüben oder als farbenfroher Rohkostsalat geraffelt mit Karotten und Roter Bete.