Herkunft & Geschmack
Bereits ab Mai beginnt in Südeuropa die Kirschernte. Zunächst sind die Süßkirschen dran, deren hoher Zuckergehalt einen süßen Geschmack liefert. Zu ihrer Familie gehören Herz-, Knubber- und Knorpelkirschen, die sich in Konsistenz, Farbe und Größe unterscheiden. Erst im Hochsommer werden die Sauerkirschen geerntet. Ihre Sorten sind weniger empfindlich und gedeihen daher quasi auf der gesamten Nordhalbkugel.

Lagerungstipp
Kirschen, die bei der Ernte oder dem Transport Schaden genommen haben und Risse oder Druckstellen aufweisen, sollten sofort verzehrt werden. Unbeschädigte Früchte können im Gemüsefach des Kühlschranks ein bis zwei Tage aufbewahrt werden. Gewaschen, entsteint und eingefroren bleiben sie bis in den Winter haltbar.

Schon gewusst?
Meistens landen die Kirschkerne einfach im Bio-Müll. Menschen mit Basteltalent können sich aber damit ihr eigenes Kirschkernkissen selbst nähen. Dafür sollten die Kerne in Obstessig eingelegt, gründlich abgerieben und für rund drei Stunden eingefroren werden. In der Zwischenzeit lässt sich aus einem Baumwollstoff ein Kissen nähen, das anschließend mit den Kernen befüllt wird. Das Körnerkissen kann sowohl zur Wärmeals auch Kältetherapie eingesetzt werden.

Zubereitungstipp
Süßkirschen eignen sich hervorragend im Obstsalat oder für Fruchtgrütze. Sauerkirschen sind noch vielseitiger und schmecken im Kuchen, wie auch zu herzhaften Gerichten, wie Wild oder Ziegenkäse.