Die auch Chinesische Stachelbeere genannten Beeren stammen wie der Name schon sagt ursprünglich aus China und werden seit dem 19. Jhdt. in Neuseeland angebaut. Übrigens wird sie erst seit den sechziger-Jahren als Kiwi-Frucht, nach den in Neuseeland beheimateten Kiwi-Vögeln, bezeichnet. Diese strauchartige Schlingpflanze kann Bäume bis zu 10 m Höhe erklimmen und durchaus bis zu 60 kg Früchte pro Pflanze tragen, wobei die Größe der Früchte mit zunehmendem Ertrag abnimmt. Die Haare an der Schale der Frucht dienen dem Schutz vor Verdunstung und bewahren so das saftige Fruchtfleisch, wovon bereits eine große Kiwi den Tagesbedarf an Vitamin C decken kann. Sie hat also mehr Vitamin C als die vermeintlichen Vitamin-C-Bomben Orange und Zitrone. Aber auch was die Mineralstoffe (Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor) und essentielle Spurenelemente (Eisen und Zink) betrifft, ist die Kiwi ein gesunder und kalorienarmer Ernährungsbestandteil.