Bis Mitte des 18. Jahrhunderts zählten Pastinaken bei uns zu den Grundnahrungsmitteln. Ihre Wiederentdeckung ist der ökologischen Landwirtschaft zu verdanken, denn ihr Anbau erfordert aufmerksame Bodenbearbeitung und Handarbeit. Die ab Oktober geernteten, hellen Wurzeln schmecken angenehm mild und süßlich-würzig. Gesund: Der Gehalt an Kalium, Proteinen und Vitamin C ist 4-mal so hoch wie bei Karotten. Die Früchte sind reich an ätherischem Öl. Verzehrempfehlung: Pastinaken können Sie kochen, backen oder zu Cremesuppen und Pürees verarbeiten. Pürierte Pastinaken werden wegen ihres geringen Nitratgehalts gerne als Babykost verwendet. Gerieben als Rohkost haben die Pastinaken Biss – der typische Wurzelgeschmack kommt so am besten zur Geltung.