Schwarzer Winter-Rettich gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist eine sehr alte Nutzpflanze, die den Ägyptern schon 2.500 v. Chr. bekannt war. Heute ist der Schwarz-Rettich weltweit zu finden und gehört zu den Wintersorten, die gut gelagert werden können. Rettich enthält einen hohen Anteil an Magnesium, Eisen, Vitamin C sowie Kalium für Muskeln und Nerven.

Die heilsamen Kräfte des Rettichs stecken in seinen Hauptwirkstoffen, den schwefelartigen Senfölen. Sie machen den typischen Geruch und Geschmack aus und wirken antibakteriell. Der Schwarze Rettich ist deutlich schärfer als Weißer Rettich. Daher wird er oft gedämpft oder gekocht serviert, um den scharfen Geschmack zu mildern. Auch durch das Bestreuen mit Salz oder Einlegen in Essig reduziert sich seine typische Schärfe.