Herkunft & Geschmack
Die Schwarzwurzel, auch als Winterspargel bekannt, ist mit dem Löwenzahn verwandt und wurde lange Zeit als Heilpflanze genutzt. Ihren Ursprung hat sie in Spanien. Bei uns beginnt die Saison der Schwarzwurzel im Dezember und endet Anfang März. Im Vergleich zum Spargel ist die Schwarzwurzel geschmacklich milder, leicht nussig und würzig. Sie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Magnesium, Phosphor, Kalzium und Kalium. Abends gegessen kann die Wurzel zur Entspannung und einem guten Schlaf beitragen.


Lagerungstipp
Bedeckt mit Erde oder Sand halten sich ungewaschene Stangen bis zu drei Wochen in einem kühlen Raum. Sind die Schwarzwurzeln bereits gewaschen, können sie in Zeitungspapier gewickelt bis zu drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden.


Schon gewusst?
Der austretende Milchsaft beim Anschneiden der Schwarzwurzel ist ein gutes Zeichen für optimale Frische. Achten Sie beim Kauf auf dickere, unversehrte Stangen.


Zwei Möglichkeiten für einfaches Schälen

  • Wurzeln gründlich waschen, mit einem Sparschäler schälen und gleich in Essig- oder Zitronenwasser legen, damit sie sich nicht verfärben. Unbedingt Handschuhe tragen, da der Milchsaft die Haut nachträglich verfärbt und klebrige Spuren hinterlässt.
  • Wurzeln unter fließendem Wasser gründlich abbürsten, in leichtem Salzwasser garen und anschließend die Haut abziehen.

Zubereitungstipp
Schwarzwurzeln eignen sich hervorragend als Beilage zu Fisch und Fleisch. Man kann sie auch anbraten, frittieren, überbacken oder in Suppen und Eintöpfen verwenden. Mit etwas Zitronensaft angemacht, lassen sie sich auch gut zu Salat verarbeiten.