Herkunft & Geschmack
Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume. Sie sieht jedoch etwas anders aus. Statt rund und groß wie ihre Artverwandte, sind Zwetschgen klein und länglich. Außerdem ist ihre Haut grundsätzlich violett und glatt. Ihr fehlt die pflaumentypische längliche Naht. Zuhause sind die kleinen Früchte in ganz Europa, Westasien, Nordamerika sowie Nord- und Südafrika. Das gelbe Fruchtfleisch schmeckt angenehm süß, leicht säuerlich und aromatisch.

Lagerungstipp
Im Kühlschrank halten sich frische Zwetschgen etwa eine Woche. Man kann sie aber auch gut
einfrieren. Dafür müssen sie gewaschen und entkernt werden. Die eingefrorenen Zwetschgen lassen
sich ein Jahr lang verwenden.

Schon gewusst?
Der dünne, wachsartige, weiße Belag auf der Zwetschge ist nichts Schlechtes. Ganz im Gegenteil:
Er kommt von der Frucht selbst. Dieser sogenannte Duftfilm schützt die Früchte vor dem
Austrocknen und verlängert ihre Haltbarkeit. Dennoch sollte der Belag vor dem Essen der Frucht
mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Grund: Es könnten sich Schadstoffe aus der Luft
darin gesammelt haben.

Zubereitungstipp
Zwetschgen enthalten weniger Wasser als Pflaumen. Daher eignen sie sich besser für leckere
Kuchen als ihre runden Verwandten. Außerdem schmecken sie frisch im Obstsalat, als Smoothie,
Pflaumenmus, Speiseeis, Trockenobst oder Obstbrand.