In der Abendsonne draußen sitzen, es brutzelt und duftet – was gibt es Schöneres als einen Grillabend im Garten oder auf einem der Grillplätze in der Natur? Für die Natur allerdings ist es weniger schön, wenn dabei kiloweise Müll anfällt und unsere Bio-Würstchen mit Kohle aus Tropenholz gegart werden. Doch nachhaltiger zu grillen ist nicht schwer!

Mehrweg statt Einweg
Zum Wegwerfgrill aus Aluminium gibt es umweltschonende Alternativen – Grilleimer sind bestens für unterwegs geeignet. Wer sicher sein möchte, dass die verwendete Grillkohle nicht als Nebenprodukt bei Regenwaldrodungen entstanden ist, setzt auf FSC-zertifizierte Holzkohle oder auf Öko-Kohle aus Pflanzenabfällen.

Kein Erdöl ins Feuer!
Papier, Karton oder Holzspäne sind – mit Geduld und Geschick – perfekte Grillanzünder. Wenn’s schnell gehen soll, kann man statt auf erdölbasierte Grillanzünder auf umweltfreundliche aus Holz und Pflanzenöl zurückgreifen.

Unkompliziert: Stockbrot
Ob zu Tofuwürsten, zu Taboulé oder einfach nur so – Stockbrot passt immer und man braucht kein Besteck: Mehl und Wasser (im Verhältnis 3:2), Hefe, ein Schuss Olivenöl und eine Prise Salz verkneten, auf die doppelte Größe aufgehen lassen und nochmals durchkneten. Zu kleinen Rollen geformt um das Ende eines Stockes wickeln. Zehn Minuten über der Glut garen und anschließend genießen!